Warum das österreichische Parlament oft belächelt wird

 

Wenn man das österreichische Parlament sieht, ist es kaum zu glauben, dass jemand über das imposante Gebäude an der Wiener Ringstraße tatsächlich Witze macht. Entlang der Auffahrtsrampe tronen Mamorstatuen von griechischen und römischen Politikern, Philosophen, und Schriftstellern und drinnen werden die Interessen der Bürger vertreten. Das Parlament ist die Heimat der österreichischen Demokratie und wer will kann sogar selbst bei einer Sitzung dabei sein. 


 

Soweit so gut. Eigentlich nicht wirklich lustig, also worüber wird hier gewitzelt?

Gewitzelt wird immer wieder über die Frage, ob denn auch die Weisheit im hohen Haus daheim sei oder ob diese gemeinsam mit den zahlreichen Statuen großer Denker symbolisch vor der Türe stehen bleibt. Die Antwort muss im Endeffekt jeder für sich selbst finden, aber die Tatsache, dass ausgerechnet die 4 Meter hohe Pallas-Athene-Statue dem hohen Haus den Rücken zukehrt, sorgte bereits in der Vergangenheit immer wieder für Unkenrufe diesbezüglich. Die griechische Göttin der Weisheit und Namensgeberin des Pallas-Athene-Brunnes vor den Parlamentstoren schaut nämlich auf die Wiener Ringstraße. 

Erbaut wurde das hohe Haus von 1874 bis 1883 nach einem Entwurf von Theophil von Hansen. Das und alle Infos zu Terminen und Führungen findet ihr auf www.parlament.gv.at.

Wer wissen möchte, wie genau eine Nationalratssitzung abläuft, kann sich sogar als Zuseher anmelden. Vielleicht gibt das auch Aufschluss darüber, wie es tatsächlich um die Weisheit im Parlament bestellt ist.

 



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