Last Minute Tipp: Urlaub auf Balkonien

Last Minute Tipp: Urlaub auf Balkonien
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Urlaub zu spät fixiert, kein passendes Reiseangebot in Sicht, die Begleitung fällt aus. Was auch immer der Grund dafür ist, dass du deine arbeitsfreien Tage daheim verbringst – es ist ziemlich doof gelaufen! Aber was macht man jetzt mit dieser Erkenntnis, wenn nicht tagelang Frust schieben? Die Lösung heißt: 

 

Urlaub auf Balkonien!

Fürs Erste musst du einfach akzeptieren, dass es nun einmal ist, wie es ist. Dann kannst du dir klarmachen, dass du es auch schlechter erwischen hättest können, denn im Gegensatz zu anderen Menschen, die in den Sommermonaten (gefühlt) mit dem Rest der Welt an diversen überfüllten Stränden urlauben, bleibt dir viel erspart: 

  • kein Buchungsstress, keine Anreise, dafür maximale Flexibilität
  • du landest umgehend an der Urlaubsdestination – das ist vor allem dann großartig, wenn wenig Zeit zur Verfügung steht
  • kein Kampf um die Liegen am Strand
  • die Schlacht am Buffet bleibt dir ebenfalls erspart
  • du kannst jederzeit selbst entscheiden, was du wann unternehmen möchtest
  • welche Gäste dir im Urlaub Gesellschaft leisten, liegt einzig und alleine in deiner Hand
  • auf Balkonien kennst du dich aus und du fühlst dich aus irgendeinem unerklärlichen Grund wie Zuhause
  • zum Schluss das wohl wichtigste Argument für alle Erholungssuchenden: niemand stört dich beim Nichtstun

Wobei wir auch schon bei den Vorbereitungen angelangt sind, denn auch Urlaub auf Balkonien will geplant sein. So nebenbei sorgt das für mehr Ferienstimmung.

 

Schritt 1: die richtige Strategie für den Urlaubsantritt

In manchen Unternehmen scheint es sich eingebürgert zu haben, dass die Mitarbeiter das ganze Jahr über in irgendeiner Weise verfügbar sein müssen. Das liegt nicht immer am Arbeitgeber, sondern manchmal auch an der anderen Seite. Wie oft hört man: „Ich bin dann mal in weg, aber du kannst mich erreichen.“ Wenn dann tatsächlich die scheinbar „dringende“ Mail oder der Anruf kommen, ärgert man sich trotzdem, obwohl das Dilemma ja hausgebacken ist, schließlich hat man sich ja selbst angeboten.

Um freie Tage wirklich genießen zu können, bedarf es deshalb einer Strategie. Hier sind ein paar Tipps, wie du richtig abschalten kannst und glaube mir: diese Tipps sind Gold wert!

  1. Verabschieden wir uns von dem Gedanken, dass wir in der Arbeit unersetzlich sind. Ich weiß, wir müssen jetzt alle ganz stark sein, aber the show must and will go on – auch ohne uns.
  2. Ein klares Kollegen-Briefing mit den wichtigsten To Dos während deiner Abwesenheit trägt wesentlich dazu bei, dass du wirklich abschalten kannst, wenn du dem Büro für ein paar Tage den Rücken kehrst.
  3. Sag deinem Chef und den Arbeitskollegen, dass du nicht erreichbar bist, denn es ist völlig egal, ob du die Zeit auf Balkonien oder auf einer einsamen Insel verbringst: Urlaub ist Urlaub! 
  4. Das Gleiche gilt für Bekannte und jene Menschen, von denen du dich hin und wieder gestresst fühlst: melde dich einfach ab und mach klar, dass du in den nächsten Tagen nicht verfügbar bist.
  5. Schalte das Firmen-Handy und den Firmen-Laptop aus und räume sämtliche Arbeitsutensilien aus deinem sichtbaren Bereich.

 

Schritt 2: Verwandle deinen Balkon in eine Wohlfühl-Oase

Die meisten Terrassenbesitzer erledigen diesen Schritt bereits im Frühling, wenn sie ihre Outdoor-Zonen aus dem Winterschlaf wecken, deshalb nur der Vollständigkeit halber ein paar Worte zur Grundausstattung. Dazu zählen Sitzgelegenheiten, Tisch, bequeme Liegen, ein stabiler Sonnenschirm oder ein Sonnensegel. Damit dir die Nachbarn nicht beim Relaxen zusehen können, solltest du unbedingt einen Sichtschutz montieren. Je nachdem wie groß oder klein die Terrasse ist, gibt es superpraktische Mulitfunktions-Möbel. Zum Beispiel Hocker, die bei Bedarf zum Tisch umfunktioniert werden oder Sitztruhen in denen du nachts die Pölster verstauen kannst. 

An dieser Stelle ein kleiner Zusatz-Tipp: Auch wenn die meisten „Balkonier“ all das bereits Zuhause haben, Spätsommer und Herbst eignen sich optimal zum Aufrüsten von Terrassenmöbel und Accessoires. Dann gibt´s ordentliche Sales-Rabatte! Anders hingegen sieht es im Frühling aus. Wenn die Outdoor-Saison gerade erst beginnt, klettern die Preise naturgemäß in Höhe.

 

Schritt 3: Shopping vor dem Urlaub 

Um Klamotten brauchst du dir ja keine Gedanken zu machen, schließlich ist der Kleiderschrank deines Vertrauens in unmittelbarer Nähe. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die du in jedem Fall einpacken solltest, damit deine Reise nach Balkonien gut beginnt:

  • Sonnencreme mit hohen Schutzfaktor, Sonnenhut, Sonnenbrille
  • mit Wasser gefüllte Sprühflasche zum Abkühlen
  • verschließbare Trinkflasche
  • dein kuscheliges Lieblingsbadetuch
  • iPod oder Radio für die musikalische Begleitung
  • ein spannendes Buch und Magazine zum Lesen
  • eine Kühlbox in der alles gelagert wird, was keine ungebetenen Gäste anlocken kann
  • Speis und Trank für die Urlaubszeit

Wenn du genügend Platz zur Verfügung hast, bringt ein aufblasbares Planschbecken zum Abkühlen zusätzlichen Spaß auf den Balkon. 

 

Schritt 4: freunde dich mit Fauna & Flora an

Wie alle Reisedestination hat auch Balkonien eine spannende Pflanzen,- und Tierwelt zu bieten. Der feine Unterschied: bei dir daheim kannst du selbst bestimmen, was wachsen und blühen soll und das wiederum beeinflusst, was dort herumkrabbelt oder fliegt. Gelsen und Co mögen angeblich den Duft von Tomaten, Basilikum oder Lavendel nicht. Allerdings muss schon eine ordentliche Planzenarmee her, wenn die Quälgeister wirklich etwas davon mitbekommen sollen und wenn das alles nicht hilft, sieht es wenigstens hübsch aus und riecht gut. Für zusätzliche Urlaubsstimmung sorgt eine kleine Palme oder ein hübsches Orangenbäumchen.

 

Nur damit hier keine falschen Hoffnungen entstehen: pflanzliche Wundermittel gegen Insekten gibt es nicht – im Grunde regeln das natürliche Feinde unter sich. So stehen etwa bei Spinnen und Vögel zahlreiche Quälgeister am Speiseplan, gleiches gilt auch für Heuschrecken – diese natürlichen Jäger will aber auch nicht jeder in seiner Nähe haben. Fakt ist: wo auch immer wir urlauben, wir müssen damit leben, dass die Welt nicht uns alleine gehört – ob auf Balkonien oder irgendwo anders. Trotzdem können wir die Plage mit folgenden Regeln daheim ein wenig besser kontrollieren, als irgendwo in der Ferne.

 

Achtung, das klingt jetzt gleich sehr nach Mutti, ist aber trotzdem hilfreich. 

  1. Vorbeugen ist besser als abwehren, deshalb Speisen und Getränke im Freien nie offen herumstehen lassen.
  2. Wenn gekleckert wird, ordentlich saubermachen und Krümel entfernen. Ameisen und Wespen sind in solchen Fällen ganz schnell zur Stelle.
  3. Verschließbare Becher, Flaschen und Kühlboxen zählen zu den wichtigsten Asseccoires auf Balkonien.
  4. Ebenfalls ist es ratsam mit Strohhalm zu trinken und immer zuerst kontrollieren, ob sich nicht irgendetwas in den Becher verirrt hat, dass dort nicht hingehört.
  5. Hauptmahlzeiten drinnen einnehmen. Dieser Tipp schmeckt natürlich nicht jedem, aber wer drinnen isst und Türen und Fenster währenddessen verschlossen hält, tut definitiv etwas für seine persönliche Ruhe. Denn was auch immer aufgetischt wird: Fliegen, Wespen & Co riechen es im wahrsten Sinne des Wortes. So viele Tomatenstauden und Basilikumbüschel können gar nicht daneben stehen, dass sich an dieser Tatsache etwas ändern würde.

 

Schritt 5: So köstlich schmeckt Urlaub auf Balkonien

Wenn kochen nicht zu deinen größten Leidenschaften zählt, beschränke dich aufs Wesentliche, schließlich bist du in Urlaub. Rezepte für die schnelle und leichte Sommerküche gibt´s unter anderem auf lecker.de. Ich persönlich liebe an heißen Tagen Salate mit Früchten. Meine Lieblingsvariante: Wassermelonen und Mozzarella in Würfel schneiden, mit Oliven-Öl und Balsamico-Essig abschmecken und dann eine ordentliche Portion Ruccola druntermischen – ist superschnell gezaubert, verlangt nach keinen zusätzlichen Gewürzen und schmeckt herrlich nach Urlaub!   

Zu Trinken werden selbst gemachte Limonaden, Smoothies oder einfach Wasser mit diversen Kräutern serviert. Mein Quick Tipp: den Saft einer halben Biozitrone in eine Flasche geben, die andere Hälfte in Stücke schneiden, ein paar Basilikumblätter und Minze dazugeben, das Ganze mit einem Liter Wasser auffüllen (wer will, kann auch Sprudelwasser nehmen), für ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und dann mit Eiswürfel und Strohhalm servieren. Je nach Geschmack kann auch gesüßt werden, etwa mit Hollundersirup.

Link-Tipps:

 

Schritt 6: Sonnenuntergang auf Balkonien

Am Abend kannst du entweder in Ruhe den Sonnenuntergang unter freien Himmel genießen oder du ladest zur Terrassenparty ein, die du ohnehin schon lange am Plan hattest. Die Sache mit den Insekten haben wir ja schon in Punkt 4 besprochen. Nichtsdestotrotz kann man es mit zusätzlichen Gelsenabwehrmitteln versuchen. Denn wie heißt es so schön: hilft es nix, schadet es auch nicht. Outdoor-Kerzen mit Zitronellen-Duft sollen Stechmücken angeblich auf natürliche Weise fernhalten. Wer sich darauf allerdings nicht verlassen möchte und kein Problem mit ein bisschen Chemie am Körper hat, kann zu Sprays oder Gels mit diversen Wirkstoffen greifen. In der nächstgelegenen Apotheke kannst du dich diesbezüglich beraten lassen.

 

Schritt 7: Das richtige Rahmenprogramm

Wenn wir in Urlaub sind, planen wir Sightseeing Touren, Essen gehen, Shoppen und Parties ein. All das kannst du auch Zuhause tun. Urlaub auf Balkonien eignet sich hervorragend, um endlich einmal all das zu unternehmen, was schon lange auf deiner To Do – Liste steht und irgendwie trotzdem nie abgehakt wurde. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Bus-Rundfahrt in der eigenen Stadt?  Oder eine Besichtigung der örtlichen Sehenswürdigkeiten? Vielleicht wolltest du auch immer schon einen Yogakurs besuchen oder endlich einmal tanzen lernen? Auch Tagesausflüge zum nächstgelegenem See, ins Freibad oder in einen Wellness-Tempel bieten sich an. Wenn du wegfliegst, hat du den Strand schließlich auch nicht direkt im Zimmer.

 

FAZIT:

Unterm Strich betrachtet, ist Urlaub auf Balkonien zwar kein ernstzunehmender Ersatz für einen echten Tapetenwechsel, aber so schlecht ist die Sache dann auch wieder nicht. Das Wichtigste ist, dass du für dich das Maximum herausholst und die Zeit nicht mit Dingen verplemperst, die dir keine Freude machen – Urlaub ist zum Erholen da und was die eigentliche Reise anbelangt: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

 

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