Wiesn Knigge: 10 Fettnäpfchen, die du auslassen solltest

Wiesn Knigge: 10 Fettnäpfchen, die du auslassen solltest
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Brezn, Bier und Bussal – so lautet der 3 B-Faktor auf jedem Wiesn Fest!

Da sind weder das Münchner Oktoberfest, noch die Wiener Wiesn eine Ausnahme. Letztere hat seine Zelte noch bis zum 8. Oktober 2017 auf der Kaiserwiese im Prater aufgeschlagen. In 3 Festzelten und 5 Almen wird wieder gefeiert, geschunkelt und gebusselt, bis die Lichter ausgehen und während es beim kleinen Wiener Pendant noch relativ gesittet zugeht, hat die große Wiesn in München im Laufe der Jahre schon sämtliche Peinlichkeiten erlebt, die Dirndl und Buam beim Feiern liefern können. Damit ihr nicht auch Teil dieser lustigen History werdet, beleuchten wir in unserem Wiesn-Knigge 10 Fettnäpfchen, die ihr elegant überspringen solltet.

 

Wiesn No Gos, die jeder auslassen sollte:

  1. Das Pinkel-Thema: Eine Never Ending Story auf jedem Wiesn-Fest. Ja, es ist oft mühsam zu warten und ja, die Schlange vor dem WC ist meist ziemlich lange, nichtsdestotrotz gehört es sich nicht, das ganze Umfeld mit seiner Notdurft zu markieren. Da hilft nur rechtzeitig losstarten, bevor das Bier, dass oben reingeschüttet wird, unten wieder raus will.
     
  2. Flirt Regel Nummer 1: Freilich darf auf der Wiesn schön gefeiert werden, aber wenn der Alkoholpegel – wider erwarten ,-) – überschritten wurde, das Sprachzentrum kurz vor dem Totalausfall steht und sich der Gleichgewichtsinn zum schlimmsten Feind entwickelt, spart euch sämtliche Flirtversuche. Glaubt uns, es ist besser für alle Beteiligten und am nächsten Morgen seid ihr euch selbst dankbar, dass ihr es gelassen habt.
  3. Apropos flirten: Jederzeit gerne, aber bitte mit Stil. Einfach jemanden angrabschen ist ein absolutes No GO! Das gilt übrigens für Madln und Buam gleichermaßen, unabhängig davon wie nett der Dirndl-Ausschnitt aufbereitet ist und wie knackig der Po in der Lederhose aussieht.
  4. Nächstes No Go: Die Wiesn-Bedienung anbaggern oder gar doof anpflaumen. Der Job ist auch so herausfordernd genug. Bezeichnungen wie „Serviertraktor“ und „Bierschubse“ gehören ebenfalls in die unterste Schublade und dort sollten sie gut verschlossen bleiben. Wer um jeden Preis auffallen möchte, kann das gerne durch ein saftiges Trinkgeld tun.
  5. Auf den Bänken tanzen: JA – dabei jenen, die lieber am Boden bleiben, eine Bierdusche verpassen: NEIN. Bei aller Gaudi sollte man nicht zu übermütig werden und daran denken, was einem am nächsten Tag besonders peinlich wäre. Ein Handy Video landet schließlich schnell auf Youtube oder Facebook und schwups seid ihr mit Aktionen berühmt, die ihr eigentlich gleich wieder aus eurem Leben löschen wolltet. 

 

5 goldene Regeln für den Firmenbesuch auf der Wiesn:

Ein bisschen Schmäh führen mit den Chefs, jede Menge Halli Galli mit den Kollegen und mit Kunden gemeinsam zu Helene Fischer oder DJ Ötzi grölen – für viele Unternehmen sind Wiesn Feste willkommene Ausflugsziele. Damit das Ganze allerdings nicht aus dem Ruder läuft, hier 5 goldene Regeln fürs Feiern mit Firmen und Kunden.  

  1. Wer sich das ganze Jahr über im Büro distanziert begegnet, sollte am Oktoberfest nicht unerwartet auf best Buddy mit dem Boss machen. Hier ist garantiert der falsche Ort, um persönliche Leidensgeschichten loszuwerden oder um den tollen Hengst zu markieren, wenn das Verhältnis nicht vorher schon sehr (und wir meinen wirklich SEHR)  freundschaftlich war. Schließlich weiß man nie, wie der Chef die Sache am nächsten Morgen sieht. 
  2. Auch Diskussionen über Gehaltserhöhung oder ähnliche Wünsche, Beschwerden oder Anregungen haben im Wiesn-Zelt nichts verloren. Solche Entscheidungen werden nicht zwischen Bier und Brezn getroffen.
  3. So verlockend es manchmal sein mag: Lasst euch nicht dazu hinreißen über Kollegen, Mitarbeiter oder Kunden zu schimpfen. Einerseits weiß man nie, wer aller mithört und andererseits kann der Schuss jederzeit nach hinten losgehen. Die Loyalität im Bierzelt wird nämlich mit jedem Schluck Gerstensaft weniger.
  4. Kollegen an die Wäsche gehen, in welcher Form auch immer, sollte man lieber bleibenlassen. Schließlich ist der Wiesn Besuch in den nächsten Tagen garantiert das Bürotratsch-Thema Nummer 1 und damit auch WER mit WEM WAS getrieben oder WER sich mit WEM angelegt hat. 
  5. Zum Schluss noch ein Tipp, den viele Wiesn-Fans im Nachhinein gesehen, besser befolgt hätten: Nie besoffener heimgehen als der Boss, das kann beim nächsten Zusammentreffen einen ziemlich schalen Nachgeschmack haben. Wer richtig ausgiebig feiern möchte, kann das mit seinen Freunden tun oder sollte zumindest warten, bis die Obrigkeiten die Bühne verlassen haben.

In diesem Sinne packt die Dirndlkleider aus, schlüpft in die Lederhosen, lasst es schön krachen und immer schön im Hinterkopf behalten, dass es auch ein Leben nach der Wiesen gibt! 😉

Link Tipps für Wiesen-Fans:

 

 


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