Rendezvous mit Ferdinand Raimund

In Wien gibt es wirklich viele Denkmäler. Sehr viele sogar. Nicht bei jedem habe ich das Gefühl, dass mich jemand direkt ansieht, wenn ich davor stehe. Beim Schauspieler und Schriftsteller Ferdinand Raimund  (1790 – 1836) ist das der Fall, obwohl der Blick eigentlich in die Ferne schweifen soll. Das Denkmal entstand zirka 60 Jahre nach Raimunds Tod durch den Bildhauer Franz Vogl.

 

 

„Der lümmelt aber ordentlich vor sich in“, hat ein junger Mann mit seiner Freundin während des Betrachtens gewitzelt. Ich stand direkt daneben und musste schmunzeln. Tatsächlich ist die Figur in bequemer Sitzposition abgebildet, in der Hand ein Programmheft und dahinter ist die Muse zu sehen. 

 

„Raimund hat es mir angetan wie kein zweiter Dichter.“

Diese Worte soll Franz Vogl gesprochen haben.  8 Jahre lang hat er an dem Denkmal arbeitete. Ursprünglich wurde es vor dem Volkstheater aufgestellt, wo der Raimund verweilte, bis er zum heutigen Standort an der Ecke des Weghuberparkes umgesiedelt wurde. Dort schauen wir uns regelmäßig in die Augen, wenn ich vorbeigehe, beinahe so als würden wir uns grüßen.

 

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