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Alt-Ottakring – Dorfidylle in Wien

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Was fällt euch ein, wenn ihr an Wien denkt? Der Begriff Dorfidylle wird es wohl kaum sein. Wir reden schließlich von einer pulsierenden Weltmetropole, in der Anfang 2020 rund 1,9 Millionen Menschen¹ lebten. Doch es gibt auch die stillen Orte der Stadt, wie dieses Video zeigt. Weiter unten findet ihr eine Wegbeschreibung durch das idyllische Alt-Ottakring hinauf zum Gallitzinberg. Check it out now!

Bilder / Video ©Astrid Eishofer

 

Ist Ottakring nicht dieser Arbeiterbezirk im Westen von Wien?

Klar, aber der 16. Bezirk hat weit mehr zu bieten als das längst veraltete Klischee vom heruntergekommenen Gemeindebau. Tatsächlich wird genau das oft noch mit dem traditionellen Arbeiterwohn- und Industriebezirk von früher verbunden. Dass es am anderen Ende jede Menge schicke Villen, hübsche Kleingartensiedlungen und Natur pur gibt, haben im ersten Moment die wenigsten Leute am Schirm. Entstanden ist der Bezirk im Jahr 1892 aus den selbstständigen Gemeinden Ottakring und Neulerchenfeld. Im zentrumsnahen Teil steht das multikulturelle urbane Flair im Vordergrund. Zu den Hotspots zählen Brunnenmarkt und Yppenplatz. Letzterer wird nach einer längeren Neugestaltungsphase gerne als eines der neuen Bobo-Viertel Wiens bezeichnet.

Ich persönlich bevorzuge den westlichen Teil des Bezirks. Dort ist es ruhiger und zahlreiche Wege und Ruheoasen laden zum Wandern und Entspannen ein.

 

Alt-Ottakring – ländliche Idylle am Stadtrand

Der äußere Teil des Bezirks präsentiert sich ganz anders als Neulerchenfeld. Vor allem vor der Altottakringer Pfarrkirche ist der dörfliche Charakter nicht zu übersehen und das, obwohl die Straßenbahn direkt davor hält. Von dort aus geht es direkt weiter zu den Wienerwald-Hügeln hinauf, vorbei an eleganten Wohnhäusern, liebevoll gestalteten Gärten, traditionellen Heurigen und idyllischen Weinbergen.

Alt-Ottakring – idyllischer Spaziergang durch Wien
Alt-Ottakring – idyllischer Spaziergang durch Wien

Mein Tipp für euren idyllischen Spaziergang durch Alt-Ottakring:

  • Start: Endstation U3 Ottakring
  • Ausgang Huttengasse rechts hinunter bis zur Ottakringertraße
  • links abbiegen und gerade aus gehen, bis auf der linken Seite die Altottakringer Kirche zu sehen ist. Davor befindet sich die Straßenbahnstation Johannes-Krawarik-Gasse. Gegenüber der Kirche spendet ein großer Baum Schatten, ein Bänkchen lädt zum Verweilen ein und der älteste Heurige Ottakrings (die 10er Marie) lockt mit Wein und Wiener Schmankerln – allerdings erst bei der Rückkehr. Zuerst wollen wir noch ein paar Schritte gehen.
  • Ihr folgt den Straßenbahnschienen weiter in Fahrtrichtung. 
  • Bei der Marolitingergasse rechts abbiegen und bis zur Ampelkreuzung, dort links in die Wilhelminenstraße. 
  • Nach ein paar Minuten biegt ihr links in den Paulinensteig ein.
  • Dieser beginnt mit einer Häusersiedlung und führt über ein kurzes, steiles Stück zum Gallitzinberg hinauf. Ein paar Meter nach dem Anstieg habt ihr auf der rechten Seite die Ottakringer Weinberge und zu eurer Linken einen herrlichen Blick über Wien. Das Schloss Wilhelminenberg ist ebenfalls bereits in Sichtweite.
  • Am Ende der Weinberge beginnt der Wald. Dort führt ein kleiner schmaler Pfad vom normalen Weg ab und ihr kommt direkt zum hinteren Teil des Schlosses. Von der Wiese aus, könnt ihr noch einmal den Ausblick über Wien genießen.

 

Hier ist ein idealer Ausgangspunkt für weitere Wanderungen, etwa zur Jubiläumswarte oder auf den Heuberg, aber dazu gibt es bald eigene Blog-Beiträge. Vom unteren Teil Ottakrings bis zum Schloss ist es ein kurzer Spaziergang, der aufgrund der Steigungen dennoch anspruchsvoll ist und somit auf eure körperliche Fitness einzahlt.

Die Gehzeit hängt von eurem persönlichen Tempo ab, aber plant auf jeden Fall eine Stunde ein.

Viel Freude im idyllischen Teil von Ottakring.

 

Quellen:

  • ¹ Bevölkerung von Wien bis 2020: statista.com 
  • Wikipedia: wikipedia.org/wiki/Ottakring

 

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