Fazit: Meine Erkenntnisse nach 4 Wochen Wasserkur

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Alles klang so einfach, als ich mit der japanischen Wasserkur begann: 4 Wochen jeden Morgen direkt nach dem Wachwerden 4 Gläser lauwarmes Wasser schlempern, dann 45 Minuten nichts essen und im Laufe des Tages jeweils nach den Malzeiten 2 Stunden nichts trinken. „Ein Klax für mich“, dachte ich – schließlich liebe ich Wasser und verzichte schon seit Jahren auf gesüßte Fruchtsäfte. Mir würde also in dieser Hinsicht nichts fehlen und hey – wir wollen an dieser Stelle nicht die zahlreichen Positiveffekte vergessen, die so eine Wasserkur verspricht. Mehr Details und was es bei der Vorbereitung zu beachten gibt, erfahrt ihr in meinem Einführungsartikel: 

 

Der Selbsttest: Was mich wirklich zur Wasserkur motiviert hat

Hier sind meine Top 3 der möglichen Effekte: mehr Wohlbefinden, stärkeres Immunsystem, besseres Hautbild bis hin zur Milderung kleiner Fältchen. All das hat mich dazu motiviert durchzuhalten, denn ich wollte herausfinden, was davon in meinem Fall eintreffen würde. Mittlerweile sind die vier Wochen vorbei und ehrlich gesagt, bin ich ziemlich froh darüber, denn die Wassertrinkerei wurde doch zu einer größeren Challenge als ich erwartet hatte. Wie es mir zwischendurch ging, könnt ihr hier nachlesen: 

 

Mein persönliches Fazit

Was hat mir das ganze gebracht? In Bezug auf meine ursprünglichen Motivationsgedanken ehrlich gesagt wenig – zumindest auf den ersten Blick. Weder fühle ich mich auffallend agiler, noch sieht meine Haut frischer aus und auch meine Fältchen sind nicht weniger geworden (damit habe ich allerdings auch nicht wirklich gerechnet). An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich hier ausschließlich von meinen persönlichen Erfahrungen spreche und dies keine allgemein gültigen Aussagen sind. 

Da ich mich ohnehin eher gesund ernähre, sehr wenig Fleisch esse, viel Wasser trinke (bis jetzt allerdings nicht gleich einen ganzen Liter nach dem Aufstehen und ohne irgendwelche anderen Regeln), kaum zuckerhaltige Getränke zu mir nehme (Ausnahme: meine Kaffeeration am Morgen) und  für genügend Bewegung im Alltag sorge, könnten das Gründe dafür sein, dass kaum zusätzliche Effekte durch die Wasserkur zu spüren sind. 

Ich kann mir allerdings sehr wohl vorstellen, dass bei Menschen mit einem weniger bewussten Lebensstil manche Effekte besser erkennbar sein könnten. Etwa wenn jemand normalerweise selten Wasser, dafür aber viele Säfte mit hohen Zuckergehalt trinkt oder gerne jeden Tag sein Schnitzi oder eine Stelze verputzt.

 

War das Ganze dann aus meiner Sicht umsonst?

Auf gar keinen Fall, denn ich konnte in dieser Zeit eine gewisse Regelmäßigkeit in meine Ernährungsgewohnheiten bringen und das ist viel wert. Bis dato zählte ich im Alltag eher zu den „Ich esse schnell, wenn Zeit ist“ – Menschen und das war wohl oder übel öfter am Abend vor dem Schlafengehen.

  • Während meiner Wasserkur habe ich spätestens ab 18 Uhr nichts mehr gegessen. Dadurch konnte ich tatsächlich besser schlafen und fühlte mich am Morgen ausgeruhter.
  • Hinzu kommt, dass auch beim restlichen Tagesablauf automatisch mehr Regelmäßigkeit entstand, da ich ja darauf achten musste, wann ich trinken und wann essen durfte. Das kann natürlich auch eine zusätzliche Herausforderung sein.
  • Last but not least würde ich nicht wissen, ob es für mich einen Unterschied macht, ob ich viel Wasser direkt am Morgen trinke, anstelle über den ganzen Tag verteilt. Zur Erinnerung: für mich persönlich scheint es keinen erwähnenswerten Unterschied zu machen – ein Glas warmes Wasser direkt nach dem Aufstehen zählt allerdings seit Jahren fix zu meinem Morgenritual, um den Körper sanft auf Tour zu bringen.

Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass warmes Wasser am Morgen den Körper – inklusive Verdauungssystem – auf eine sanfte Art weckt. Allerdings verhält es sich damit so wie mit vielen Dingen: nur wer konsequent ist und das ganze über einen längeren Zeitraum durchzieht, wird Effekte merken.

Die japanische Wasserkur kann unter anderem eine gute Chance für Menschen sein, die sich vorher nicht bewusst mit ihren Ess ,- und Trinkgewohnheiten auseinandergesetzt haben und die diesen Umstand gerne wollen.

 

 

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