Die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten

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Hermesvilla Hermes Villa Wien Lainzer Tiergarten

 

Die Hermesvilla war ein Geschenk von Kaiser Franz Joseph an Kaiserin Elisabeth, in der Hoffnung, dass seine Gattin dann mehr Zeit in Wien verbringen und weniger reisen würde. ⁣Das Anwesen befindet sich inmitten des Lainzer Tiergarten und wurde nach der Statue „Hermes als Wächter“ benannt. Sisi hatte allerdings einen weitaus schöneren Namen dafür – Sie nannte es das „Schloss der Träume“.

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Klingt das nicht herrlich romantisch? ⁣
Doch der Schein trügt, denn die kaiserliche Ehe hatte in Wahrheit wenig mit der rosa-verklärten Märchenwelt zu tun, die uns der eine oder andere Film glauben lassen möchte. Während Elisabeth sich mit den Jahren immer mehr vom höfischen Leben fern hielt, pflegte Franz Joseph diverse außereheliche Beziehungen, wie jene zur Hofschauspielerin Katharina Schratt. Die Kaiserin selbst befürwortete dies sogar. 

 

Zurück zum Schloss der Träume

Der Lainzer Tiergarten zählte früher zum kaiserlichen Jagdgebiet und ist heute ein öffentlich zugängliches Naturschutzgebiet im 13. Wiener Gemeindebezirk. Hier wurde die Hermesvilla in der Zeit von 1882 bis 1886 nach den Plänen des Architekten Carl Freiherr von Hasenauer erbaut, dessen Handschrift auch auf der Wiener Ringstrasse nicht zu übersehen ist. Das neobarocke Bauwerk wurde zum Vorbild zahlreicher Landhäuser aus der damaligen Zeit.

Heute zählt es zu den beliebtesten Ausflugszielen in Wien. Die Räumlichkeiten werden unter anderem für Ausstellungen des Wien Museums genutzt, Garten und Hof sind ebenfalls öffentlich zugänglich.

Ein Restaurant lockt mit regionalen und saisonalen Schmankerln und lädt zum Verweilen auf jener Terrasse ein, auf der einst Franzl und Sisi die Stille der Natur genossen. 

 

Link Tipps

www.hermes-villa.at

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