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Die Liebesschlösser am Barcelona Beach

Die Liebesschlösser am Barcelona Beach

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Katschberg: Pistenspass für die ganze Familie

Katschberg: Pistenspass für die ganze Familie

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Süße Pause mit Palatschinken, Crêpe & Waffle

Süße Pause mit Palatschinken, Crêpe & Waffle

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Enjoy Henry –  the art of living

Enjoy Henry – the art of living

  Wenn sich kulinarisch mal wieder keiner um dich kümmert – Henry tut es! Und zwar mit Premium Küche aus dem Hause Do & Co. Das bedeutet beste Zutaten, ohne Konservierungsstoffe und täglich frisch gekocht. Das gastronomische Konzept vereint Catering, Büro Lunch und Restaurants. Alles in allem […]

Dieser Moment, wenn du im Ski-Shop stehst und…

Dieser Moment, wenn du im Ski-Shop stehst und…

  Als spätberufende Skifahrerin… …hege ich vor allem einen Ehrgeiz auf der Piste: schön runterkommen ohne anderen im Wege zu stehen, wobei das Wörtchen SCHÖN genauso Programm ist, wie der zweite Teil des Satzes. Ach, wie war ich stolz, als ich damals meine erste Skiausrüstung […]

Schnell & gut: frisches Curry im Elefant&Castle

Schnell & gut: frisches Curry im Elefant&Castle

  Zum Elefant&Castle fallen mir auf Anhieb zwei Worte ein: schnell & gut. Hier trifft man sich quasi direkt in der Küche, um Curry-Gerichte bei sympathischen Menschen zu essen. So fühlt es sich zumindest für mich an. Der kleine Laden in der Wiener Neubaugasse punktet mit […]

Meine Top 5-Destination zum Ausspannen in Wien

Meine Top 5-Destination zum Ausspannen in Wien

  Wien und ich – das war Liebe auf den ersten Blick! Seit mittlerweile über 20 Jahren lebe ich in dieser wundervollen Stadt und sie hat immer noch nichts von ihrem Charme verloren. Wien tut aber auch wirklich viel dafür, damit unsere Beziehung nicht langweilig wird. […]

Villa Aurora: bezaubernd, romantisch, einzigartig

Villa Aurora: bezaubernd, romantisch, einzigartig

  Ein gestrandetes Schiff, literarische Inspiration und ein großer Gastgarten mit kleinen Pavillons als Rückzugsmöglichkeiten – all das und noch mehr erwartet euch in der Villa Aurora am Predigtstuhl.      Für mich ist die Villa Aurora ein bezauberndes Kleinod am Wiener Wilhelminenberg. Bei eurer Entdeckungsreise […]

Streetart: Graffiti Kunst in Wien

Streetart: Graffiti Kunst in Wien

  „Is @kendalljenner a doggo?“ Diese Frage stellte Graffiti-Künstler Lushux auf seinem Instagram-Account und postete dazu sein frisch gesprühtes Werk direkt vor dem Wiener Museumsquartier. Unverkennbar: der parodistische Zugang zum Snapchat-Hype unserer Zeit.   Cool, isn´t it? @conchitawurst, @kendalljenner and @pewdiepie on @mqwien 😉. Walls by #graffittiartist @lushsux. […]

Wiesn Knigge: 10 Fettnäpfchen, die du auslassen solltest

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  Brezn, Bier und Bussal – so lautet der 3 B-Faktor auf jedem Wiesn Fest! Da sind weder das Münchner Oktoberfest, noch die Wiener Wiesn eine Ausnahme. Letztere hat seine Zelte noch bis zum 8. Oktober 2017 auf der Kaiserwiese im Prater aufgeschlagen. In 3 Festzelten und […]


My Diary

Streetart: Graffiti Kunst in Wien

Streetart: Graffiti Kunst in Wien

 

„Is @kendalljenner a doggo?“ Diese Frage stellte Graffiti-Künstler Lushux auf seinem Instagram-Account und postete dazu sein frisch gesprühtes Werk direkt vor dem Wiener Museumsquartier. Unverkennbar: der parodistische Zugang zum Snapchat-Hype unserer Zeit.

 

 

Auch für Conchita Wurst, die Kendall auf der Wall mit würdevollem Blick Gesellschaft leistet, hat sich der Australier eine nette Botschaft einfallen lassen: „Help get @conchitawurst down to @mqwien to take a selfie with this wall by tagging her in. Thanks to @artis.love for spot.“ Missionen wie diese, gibt es immer wieder. Wer Lushux dabei unterstützen möchte, kann das jederzeit über seinen Instagram-Account tun.

 

 

Ob die Wurst den eingeforderten Selfie lieferte? 

Keine Ahnung – gehört habe ich davon nichts. Der Dritte im MQ-Bunde hat sich allerdings nicht lange bitten lassen. Dabei handelt es sich um den schwedischen Youtube-Star Felix Kjellberg alias PewDiePie, der mit über 53 Millionen Abonnenten eine Reichweite erzielt, von der viele Werbetreibende nur träumen können. Ihn fragte Lushux einfach via Social Media, ob er nicht einen Selfie für ihn hätte, den er im Wiener Museumsquartier auf eine Wall sprühen könnte. Die Antwort kam prompt und wurde wenig später Teil des Gesamtkunstwerkes. Ein schönes Beispiel dafür, wie Storytelling im Jahr 2017 funktionieren kann.

 

 

Dass ich nicht gerade zur Kernzielgruppe von PewDiePie zähle, dürfte wohl jedem klar sein und wenn Kendall Jenner in ihrem Lieblingssupermarkt einkaufen und auf Instagram werbewirksam zeigen würde, was es dort Tolles zu kaufen gibt, interessiert es mich ungefähr genauso, als wenn in China ein Rad umfällt. Aber hey, das ist auch gar nicht des Pudels Kern, denn darum geht es hier nicht.

 

Künstler, Social Media und Influencer Marketing

Wie viele andere Menschen auch, lebe ich im wunderschönen Wien, gehe mit offenen Augen durch die Strassen und wenn plötzlich mitten im Siebten ein Typ mit Spraydose werkt, die ganze Show im Hintergrund mit Trashmetall-Klängen bespielt wird und dabei bunte Bilder entstehen, finde ich das ziemlich cool, genauso wie das Marketingkonzept, dass dahinter steckt, wobei wir wieder bei Kendall Jenners Supermarkt Post wären: Millionen Teenies scheinen nur auf Infos wie diese zu warten und sollte tatsächlich ein Supermarkt in einem Jenner-Post erwähnt werden, gilt das als Empfehlung vom Feinsten (die sich die geschäftstüchtige Lady mit Sicherheit auch gut bezahlen lassen würde). Es geht hier um Teenie-Idole und Dank Instagram, Snapchat und Co fühlt sich jeder Fan, als wäre er mit seinem Star „persönlich befreundet“.  In dieser Zielgruppe wird alles Mögliche gelikt (oder gehatet), kommentiert und geteilt. So steigen die Reichweiten von IT-Girls und Boys teilweise ins Unermessliche.

 

Synergien zwischen virtuellen und realen Lebenswelten 

Wenn Street-Art-Künstler wie Lushux Menschen mit hohen Reichweiten im öffentlichen Raum porträtieren und die Bilder samt Entstehungsprozess dann in den sozialen Medien gestreut werden, erreicht er damit ebenfalls eine weit größere Aufmerksamkeit, als wenn er einen „no name“ auf irgendeiner Hausmauer verewigt und dann wartet, bis von alleine etwas passiert. Die Fans der portraitieren Personen und seine eigenen werden zu Multiplikatoren, die Aufmerksamkeit steigt. 

Und weil ein reines „everybody´s darling“-Prinzip die meisten Leute auf Dauer langweilen würde, werden Skandale und Provokationen ebenso Medien wirksam integriert, wie die netten Stories. Auch Lushux ist ein Meister solcher Inszenierungen.

  

Der Graffiti-Künstler und seine Hillary

Als Hillary Clinton während des US- Wahlkampfes 2016 plötzlich von einer riesigen Hausmauer in einem Vorort von Melbourne lachte und dabei nur einen knappen Monokini im Design der amerikanischen Flagge trug, war die Aufregung vorprogrammiert. Das Medienecho war enorm und zwar ON und OFFline. Kritiker verlangten die Entfernung des Murals, denn es würde eine „fast nackte Frau“ zeigen und es sei respektlos gegenüber der damaligen Präsidentschaftskandidaten. Lushux Antwort: er verwandelte Clinton in eine Muslime und schrieb folgenden Text dazu:  

„This is no longer a wall of a supposed „offensive and near naked“ Hillary Clinton, it is now a depiction of a beautiful Muslim woman. No reasonable person would consider this offensive. If you do consider it offensive you are a sexist, racist, islamophobic, xenophobic, uncultured and ignorant bigot.“ Hier geht´s zum dazu gehörigen Instagram Post

Das kann man jetzt gut finden oder auch nicht, genauso wie zahlreiche andere Projekte. Kunst ist kontrovers und Aktionen wie diese zeigen, was Socialmedia und klassische Medien in Kombination bewirken können. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass über aktuelle Themen und Kunstprojekte weitläufig diskutiert wird und dass ewig ungeklärte Fragen immer wieder neu aufgegriffen werden, wie etwa WAS ist Kunst, WAS darf sie und WO liegen die Grenzen?  

 

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