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Das Hameau: die Story hinter dem ehemaligen Holländerdörfl

Das Hameau: die Story hinter dem ehemaligen Holländerdörfl

  Am Höhenrücken zwischen Exelberg und Dreimarkstein liegt der höchste Punkt von Neuwaldegg, einem Teil des 17. Wiener Gemeindebezirkes Hernals. In den 1950er und 60er Jahren sind die Leute in Massen auf den Hügel an der Grenze zu Niederösterreich gepilgert, um die kleine Landidylle am Rande der Großstadt […]

Kahlenbergerdorf – Nasenweg – Burg Leopoldsberg

Kahlenbergerdorf – Nasenweg – Burg Leopoldsberg

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Wien wandern: 2 Routen zum Silbersee im Dehnepark

Wien wandern: 2 Routen zum Silbersee im Dehnepark

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Rundwanderung: Neuwaldegg – Artariastraße – Hameau – Schwarzenbergallee – Neuwaldegg

Rundwanderung: Neuwaldegg – Artariastraße – Hameau – Schwarzenbergallee – Neuwaldegg

  „Ganz schön anstregend,“ stöhnt meine Begleitung kurz bevor wir das Hameau erreicht haben. Kein Wunder, ist es doch der höchste Punkt von Neuwaldegg im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals. Klingt nach einem hochalpinen Vorhaben? Keine Sorge, davon sind wir weit entfernt. Trotzdem könnt ihr die […]

Schönbrunn: 6 kaiserliche Fotomotive vom Schloss bis zur Gloriette

Schönbrunn: 6 kaiserliche Fotomotive vom Schloss bis zur Gloriette

Majestätisch thront die Gloriette auf der Hügelkuppe des Schönbrunner Schlossparks. An den Flanken der klassizistischen Säulenhalle befinden sich weitläufige Stiegenaufgänge, die direkt zum Café führen. Normalerweise das perfekte Ausflugsziel für alle, die auf Gugelhupf, Wiener Schmankerl und beeindruckende Fotomotive stehen, denn die Gloriette liebt das […]

Power Walk: Feuerwache Steinhof – Ottakringer Wald – Kreuzeichenwiese

Power Walk: Feuerwache Steinhof – Ottakringer Wald – Kreuzeichenwiese

  Die Strecke von der Feuerwache Steinhof zur Kreuzeichenwiese eignet sich wunderbar für alle, die einen schnellen Power-Walk, Waldlauf, einen schönen Spaziergang oder eine feine Gassi-Runde mit dem vierbeinigen Liebling anpeilen. Natürlich kann die Etappe auch wunderbar in den Streckenverlauf größerer Wanderungen eingebaut werden und wer […]

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Lebensmittelverschwendung vermeiden

  „Ablaufdatum. Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“, heißt die Sonderausstellung, die bis 16. Mai 2021 im Naturhistorischem Museum Wien zu sehen ist. Dabei dreht sich alles um die Ursachen der Lebensmittelverschwendung und wie diese vermieden werden kann.   Seit 8. Februar 2021 dürfen Museen in […]

Der Silbersee in Wien Hütteldorf

Der Silbersee in Wien Hütteldorf

  Großes habe ich erwartet, Kleines gefunden. Nicht negativ gemeint, sondern faktenbasiert, denn der Silbersee in Wien Hütteldorf ist wirklich kein Riese. Aus meiner Sicht handelt es sich eher um einen idyllischen Teich am Weg über den Satzberg zur Jubiläumswarte hinauf. Ein bisschen versteckt ist […]

Pötzleinsdorfer Schlosspark

Pötzleinsdorfer Schlosspark

  Unser Spaziergang beginnt beim Haupttor des Pötzleinsdorfer Schlossparks Gerade aus – vorbei am Spielplatz – entdecken wir die erste Figur des „singenden Quartetts“. Sie ist Teil einer Gruppe von vier Statuen, die Sopran, Alt, Tenor und Bass des ehemaligen Ringtheaters darstellen, zu dem sie […]

Und täglich grüßt das Murmeltier

Und täglich grüßt das Murmeltier

  Zwei Tage vor Silvester 2020. Wien fühlt sich an, als hätte jemand die Pausetaste gedrückt. Auf der großen Wiese vor dem Schloss Wilhelminenberg scheint alles wie immer, obwohl das Leben derzeit auf Sparflamme läuft. Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr stehe ich oft hier […]


REIHEIT NEU INTERPRETIERT

Mystische Nebelwanderung im Wienerwald

Mystische Nebelwanderung im Wienerwald

©Astrid Eishofer Wandern in Wien Ottakring, Nebelstimmung im Wald
Nebelstimmung im Wald, Dezember 2020 / ©Astrid Eishofer

 

Wie ein Gemälde sieht der Wald um die Kreuzeichenwiese an diesem Dezembertag aus. Nebelschwaden winden sich um die  Bäume, der feuchte rotbraune Blätterteppich bedeckt den Boden und aus der Erde ragen unheimliche Wurzelgebilde. Solche Tage zaubern eine spezielle Stimmung in das Waldgebiet zwischen Jubiläumswarte und Heuberg. Aber das soll nur eines der zahlreichen Highlights auf unserer Nebelwanderung sein, die von Wien Ottakring über den Gallitzinberg zum Hanslteich nach Neuwaldegg führt. 

 

Die Etappen und Wegbeschreibung findet ihr hier. 

 

Zwischen Morast und faszinierender Gruselkulisse 

Wandern in Wien
Nebelstimmung im Wald, Dezember 2020 / ©Astrid Eishofer

 

Bei feuchtem Wetter wird diese Route schnell zum Wettlauf gegen den Schlamm. Wer sich dennoch auf das Abenteuer einlässt, kann dem Alltag für ein paar Stunden Adieu sagen und sich aufs Überleben in der Wiener Wildnis konzentrieren. Die imposanten Nebelbilder werden wir so schnell nicht vergessen, ebenso wenig wie die schmutzigen Schuhe und Klamotten. Ich will euch nichts vormachen: Teilweise wird es richtig dreckig und wir versinken bis zu den Knöcheln im Boden. Wanderstiefel mit guter Profilsohle und hohem Schaft werden hier zu neuen besten Freunden. Weniger Spaß werden jene haben, die sich bei solchen Witterungsverhältnissen mit normalen Sneaker oder Turnschuhen auf den Weg machen. Um es mit den klaren Worten meiner Wanderbegleitung zu sagen:

 

„Das ist nichts für Weicheier.“

Wandern bei Schlechtwetter in WienNo Fake! Wanderer sollten immer wissen, worauf sie sich einlassen – vor allem bei weniger guten Witterungsverhältnissen.

 

Wir starten ganz easy beim Bahnhof Ottakring. Durch ein paar Gassen gehts zur Wilhelminenstraße, wo wir links in den Paulinensteig einbiegen und über den Sprengersteig vorbei beim Weinbau Leitner hinauf zum Schloss Wilhelminenberg wandern. Diese erste Etappe verbuchen wir als feines Herz Kreislauftraining zum Aufwärmen. Auf der Schlosswiese werden wir mit einem herrlichen Blick über Wien belohnt. Selbst bei diesigem Wetter sehr sehenswert.

Entlang der Savoyenstraße führt ein Waldweg den Gallitzinberg hinauf. Vorbei am Rundtempel und an der Otto König Warte stapfen wir durch den Ottakringer Wald bis zur Kreuzeichenwiese.

 

Geheimnisvoll sieht sie im Nebel aus und ein bisschen unheimlich.

Kreuzeichenwiese im Nebel. Dezember 2020.
Kreuzeichenwiese, Dezember 2020 ©astrid eishofer

 

Bei Schönwetter sind hier viele Familien, Picknicker und Hundehalter mit ihren Vierbeinern unterwegs. Wenn es so trüb ist wie heute, trifft man lediglich ein paar besonders Hartgesottene. An dieser Stelle könnten wir denselben Weg hinunter gehen, den wir gekommen sind, im Gepäck jede Menge schöne Impressionen. Wir entscheiden uns aber, über den Hanslteich nach Neuwaldegg zu wandern. Vor ein paar Tagen war der Boden noch leicht angefroren, jetzt ist er aufgeweicht und matschig. Bei der Lichtung kurz nach der Kreuzeichenwiese beschleicht uns die Zuversicht, dass wir das Schlimmste hinter uns hätten.  Später werden wir eines Besseren belehrt.

 

Schlamm im Ottakringer Wald

 

Geradeaus geht es zum Heuberg hinauf, links zum Schottenhof und zur Rieglerhütte. Wir biegen rechts Richtung Neuwaldegg ab. Der Nebel wird wieder dichter, die Stimmung magischer. Die Bäume vor uns scheinen im Dunst zu verschwinden. Umso gruseliger wirken die Geräusche um uns herum. Äste knacken unter den Sohlen, links ein Rascheln, hinter uns das Hecheln eines fremden Hundes und dann das Klopfen der Spechte, dass uns auf weiten Teilen begleitet.

Wir müssen aufpassen, wohin wir steigen, denn nicht nur der Nebel wird dichter, sondern auch der Weg morastiger.

 

Nebel im Wienerwald
Waldweg Richtung Neuwaldegg. Dezember 2020. ©Astrid Eishofer

 

Brav marschieren wir dem Hanslteich entgegen.

Wenig später sind die Verhältnisse wieder etwas moderater. Vielleicht wirkt es auch nur so, weil wir über Gruselfilme reden, die in nebeligen Wäldern und Mooren spielen. Nach zirka 40 Minuten sehen wir das Klee, ein hübsches Lokal mit Overwater-Terrasse. Wegen Corona ist es derzeit geschlossen.

Der Dunst hat sich mittlerweile gelichtet. Wir gehen am Lokal vorbei und folgen dem kleinen Weg direkt um den Teich herum. Zirka bei der Hälfte führt er wieder in den Wald hinein. Beim ersten Mal ist diese Stelle nicht einfach zu finden. Infos dazu gibts in meiner Routenbeschreibung. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt jemanden, wie ihr zur Schwarzenbergallee kommt. 

 

Klee am Hanslteich im Dezember 2020 / ©Astrid Eishofer

 

Wir fühlen uns wie Winnetou und Old Shatterhand im Großstadtdschungel.

Auf unserem kleinen Waldweg schleichen wir der Schwarzenbergallee entgegen und bemühen uns, nicht auszurutschen. Ein Wanderpaar kommt uns entgegen. Glücklich schauen die nicht drein stellt. Ganz klar falsche Schuhe. Nach ein paar Minuten ist links das Sportzentrum Marswiese zu sehen. Von hier ist es nicht mehr weit zur Straßenbahnstation 43, die uns wieder nach Hause bringt.

In der Bim besprechen wir noch einmal die Highlights unserer Nebelwanderung. Lustig war es, herausfordernd und dreckig sind wir – das nennt man Erfolg auf ganzer Linie. Bei meiner Begleitung bin ich ab sofort als „Ruf aus der Wildnis“ im Handy eingespeichert, schließlich habe ich diese Strecke vorgeschlagen – I like.

 

Die Etappen und Wegbeschreibung findet ihr hier. 

 

Route, Etappen und Wegbeschreibung

Bahnhof Ottakring – Wilhelminenstraße/ Ecke Sandleitengasse – Paulinensteig – Sprengersteig – Gallitzinberg – Ottakringer Wald – Kreuzeichenwiese – Hanselteich – Schwarzenbergallee – Endstation 43 / Neuwaldegg

 

Einkehrmöglichkeiten (wenn es die Corona-Maßnahmen erlauben):

 

Tipps für Wanderer:

  • Festes (am besten wasserfestes) Schuhwerk mit hohem Schaft und einer guten Profilsohle
  • Die Strecke ist es oft weitgehend schlammig. Selbst in den warmen Jahreszeiten bin ich hier schon bis zu den Knöcheln durch den Schlamm gewatet, wenn es einige Tage zuvor geregnet hat. 
  • Bei feuchtem oder regnerischen Wetter müsst ihr damit rechnen, dass weite Teile der Strecke rutschig und extrem schlammig sind. 
  • Achtung im Winter – Rutschgefahr. Bei Schnee und Eis rate ich von dieser Route ab.
  • Außerdem empfiehlt es sich mit Begleitung zu gehen, damit man nicht alleine auf weiter Flur ist.