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10 coole Tipps gegen Schweißflecken

Ist das Wetter schön und heiß, bedeutet es gleichzeitig mehr Schweiss. Zugegeben, das ist ein ziemlich seichter Reim, aber auch harte Realität! Schwitzen ist die Klimaanlage des Körpers und hilft ihm den Temperaturhaushalt zu regulieren. Dabei wird zwischen normalen oder übermäßigen schwitzen unterschieden. Klar werden die Ausdünstungen mehr, wenn die Temperaturen steigen oder wenn wir uns mehr bewegen. Wer allerdings das Gefühl hat, dass seine Schweißdrüsen dauerhaft hyperaktiv sind, sollte einen Arzt aufsuchen, denn es könnte sich um Hyperhidrose, also übermäßiges schwitzen, handeln. Dann gilt es Ursachen zu erforschen und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Das ist aber nicht Thema dieses Artikels.

Wir sprechen von der normalen Schweißproduktion und den Folgen, die wir im Alltag nicht so gerne mögen. Dazu zählen Schweißflecken auf der Kleidung und Duftnoten, die wir lieber nicht riechen würden. Die folgende Checkliste kann euch helfen, dem vorzubeugen.

 

CHECKLISTE:  SCHWEISSFLECKEN, NEIN DANKE!

  1. Anti-Transpirant verwenden. Um die Schweißdrüsen unter Kontrolle zu halten, reicht ein Deo nicht aus. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass Anti-Transpirante umstritten sind. Sie enthalten meist Alluminiumsalze, die nicht jeder verträgt. Zusätzlich können sie gelbe Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Im Grunde muss jeder für sich selbst entscheiden, was er verwenden möchte und was nicht.
  2. Die richtige Anwendung. Unabhängig davon, ob ein Deo oder ein Anti-Transpirant verwendet wird, es sollte auf die frisch gereinigte und trockene Haut aufgetragen werden. Außerdem sollte das Produkt auf der Haut bereits getrocknet sein, bevor ihr euch anzieht.
  3. Wer den Frische-Kick für Zwischendurch sucht, sollte die Achseln vor dem Nachsprühen ebenfalls waschen. Das ist natürlich nicht immer und überall möglich. Feuchte Tücher können hier erste Hilfe leisten. Was viele Deo-Benutzer nicht wissen: Es kann nur dann gute Arbeit leisten, wenn es vor dem Schwitzen aufgetragen wird.
  4. Die richtige Kleidung wählen. Das Material macht einen großen Unterschied. Mit Leinen und Baumwolle seid ihr in jedem Fall am richtigen Pfad, aber auch Viskose und Lyocell sind für heiße Tage geeignet. Diese Materialien sind angenehm zu tragen, weil sie sich auf der Haut leicht kühl anfühlen.
  5. Vorbeugend denken: Gemusterte Oberteile kaschieren besser. Dabei muss es nicht immer gleich der auffällige Dschungel-Print sein. Im Büro können zum Beispiel klassische Streifen oder Karos getragen werden. Bei Pastelltönen sieht man Schweißflecken eher als bei kräftigen und dunkleren Farben.
  6. Doppelt moppeln: Männer können unter dem Ober,- ein Unterhemd tragen, damit der Schweiß etwas aufgefangen wird, bevor er das Oberhemd erreichen kann. Außerdem trocknet der Schweiß auf diese Weise schneller.
  7. Wer die Möglichkeit hat, sollte in jedem Fall ein Ersatzoberteil oder Hemd im Büro lagern, um im Notfall wechseln zu können. Spätestens wenn wichtige Termine anstehen, werdet ihr euch selbst für diese kluge Maßnahme dankbar sein.
  8. Achsel Pads verwenden! Für mich eine DER besten Erfindungen ever. Sie bestehen aus einem saugfähigen Material und werden an die Innenseite des Achselbereichs vom Oberteil geklebt. Dazu muss das Oberteil zumindest über einen kurzen Ärmel verfügen. Es kann allerdings sein, dass die Pads nicht auf jedem Material halten, also am besten vorher zu Hause testen. Bei Seide, Innenfutter und anderen glatten Materialien könnte es zu Klebeproblemen kommen. Kleiner Trick, falls ihr gerade keine Achsel-Pads parat habt: Versucht es einfach mit Damenbinden. Wenn sie zu groß sind, könnt ihr sie auch zurechtschneiden. 
  9. Auf die Ernährung achten. Scharf gewürzte Speisen, Alkohol, schwarzer Tee und Kaffee können schweißtreibend wirken, also verzichtet bei Hitze einfach darauf und setzt auf Wasser, Salat und Gemüsesäfte. Trink-Tipps für heiße Tage, gibt´s hier: Richtig trinken bei Hitze.
  10. Schweißtropfen abtupfen. Klingt einfach, ist es auch. Wenn ihr merkt, dass der Schweiß zu fließen beginnt, ab auf die nächste Toilette und mit einem Papiertuch abtupfen. 

 

FAZIT zum Thema Schweißflecken vorbeugen

  • Es gibt viele Maßnahmen, die den Folgen von schwitzen entgegen wirken können. Nicht alles funktioniert bei jedem gleich gut, also einfach ausprobieren.
  • Achtung bei Werbeversprechen wie „Nie wieder schwitzen“ oder ähnlichen Wundern! Erstens wird das nicht funktionieren und zweitens – was viel wichtiger ist – wollen wir das gar nicht, weil der Körper sonst überhitzen würde. 
  • Zum Schluss möchte ich noch für mehr Toleranz plädieren. Nur weil jemand Schweißflecken am Hemd oder auf der Bluse hat, bedeutet es nicht, dass dieser Mensch ungepflegt ist.

Manchmal hilft eben alles nichts. Man hetzt schon in der Früh zur Arbeit, kommt von der Hitze ins klimatisierte Büro, dann geht es von einem Termin zum nächsten, womöglich durch die ganze Stadt. Die Kinder warten in der Schule darauf, abgeholt zu werden und der Hund muss zwischendurch auch noch Gassi geführt werden. All diese Faktoren sind schweißtreibende Herausforderungen für Körper und Geist. Andere Menschen wiederum leiden unter Hyperhidrose, also übermäßigem Schwitzen.

Was auch immer es ist: bleibt einfach cool und urteilt nicht vorschnell. Wir sind alle nur Menschen. 

 

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