Schwimmen mit Hund – was müssen Hundehalter beachten?

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Dackel Theo lebt nun schon seit ein paar Monaten im schönen 7. Wiener Gemeindebezirk und ist perfekt in seine Zweibeiner-Familie integriert. Da versteht es sich von selbst, dass Hundemama Christina sich auf gemeinsame Badetage bestens vorbereitet.

 

Mit Hund schwimmen zu gehen, ist immer ein schönes Erlebnis. Es gibt aber einige Dinge, die Hundehalter unbedingt wissen sollten, bevor sie in den Badetag starten. Nicht nur, wenn ihr das erste Mal mit eurem Vierbeiner am und im Wasser seid, ist gute Vorbereitung besonders wichtig. Dackel Theo und seine Besitzerin Christina können ein Lied davon singen: „Unser erster gemeinsamer Schwimmausflug war ein richtiges kleines Abenteuer. Theo ist sehr neugierig und wäre am liebsten überall reingesprungen. Da muss man schon ordentlich dahinter sein, aber mittlerweile weiß er, was er darf und was nicht,“ erzählt die Neo-Hundebesitzerin. 

Ein paar Dinge, die ihr wissen solltet, bevor ihr mit eurem Vierbeiner ans Wasser startet, erfahrt ihr hier.

 

Tipps für den Badetag mit Hund 

Viele Baderegeln, die wir bereits in der Schule gelernt haben, gelten auch für unsere vierbeinigen Lieblinge. Mit Hund gibt es aber noch ein paar zusätzliche Dinge zu beachten. Die folgende Liste ist das Ergebnis meiner Recherche und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ihr das erste Mal mit Hund schwimmen geht, könnt ihr im Vorfeld mit euren TierärztInnen sprechen. Bestimmt werdet ihr dort einige der folgenden Tipps wieder hören:

  1. Kein Zwang. Dackel Theo liebt Wasser, aber es sind eben nicht alle Hunde gleich. Wenn eure Fellnase das kühle Nass von sich aus meidet, solltet ihr das akzeptieren. 
  2. Fitness-Level berücksichtigen. Nicht jeder Hund eignet sich zum Langstreckenschwimmer, auch wenn er gerne planscht. Hundehalter sollten deshalb darauf achten, dass sich ihr Vierbeiner nicht überanstrengt.
  3. Bei Bedarf Schwimmweste anlegen. Wenn Hunde nicht gut schwimmen können, Anfänger sind, unter gesundheitlichen Problemen leiden oder schon älter sind, empfiehlt sich eine Schwimmweste. Daran sollten sie bereits vor dem Schwimmen gewöhnt werden und auch das Anlegen will geübt sein. 
  4. Nicht mit vollem Magen schwimmen gehen. Das gilt für Hunde und Halter gleichermaßen.
  5. Kein zu kaltes Wasser bei Überhitzung. Das kann ähnlich wie bei Menschen schwere gesundheitliche Probleme zur Folge haben und könnte sogar  lebensbedrohlich werden.
  6. Aber auch bei „Nichtüberhitzung sollten sich Hunde nicht in zu kaltem Wasser aufhalten, weil sie sich erkälten könnten.
  7. Flache Stellen zum Ein- und Aussteigen wählen. Hunde sollten am besten ganz alleine ins Wasser und genauso einfach wieder rauskommen.
  8. Strömende Gewässer sind tabu. Hunde, die Wasser lieben, würden am liebsten überall reinspringen. Dackel Theo gehört definitiv dazu. Sogar kleinere Strömungen würden ihn schneller mitreißen, als Besitzerin Christina reagieren könnte. Das Gleiche gilt aber auch für größere Tiere.
  9. Für ausreichend Schatten sorgen. 
  10. Auf die Ohren achten. Die sollten immer trocken sein, vor allem bei Dackeln oder Hunden mit langen Ohren. Wasser, Sand und Schmutz begünstigen nämlich die Vermehrung von Bakterien und Pilzen und das sollte vermieden werden. Dazu könnt ihr euch ein dünnes Papiertaschentuch um den Finger wickeln und nach dem Baden die Ohrmuschel vorsichtig auswischen. Achtet darauf, dass ihr dabei keinesfalls zu tief kommt oder gar in den Gehörgang hineinbohrt. Eure Tierärzte zeigen euch gerne im Vorfeld, wie das gemacht wird.  
  11. Zu wenig oder zu viel Wasser. Hoher Wasserverlust ist gefährlich, aber auch das Gegenteil kann problematisch werden, denn Hunde können eine Wasservergiftung erleiden.  
    Mehr Infos dazu auf: www.gesundheitszentrum-fuer-kleintiere-luedinghausen.de
  12. Last but not least: Ein kleiner Snack für zwischen durch sollte auch immer in der Badetasche sein.

 

Was sollten Hundehalter sonst noch beachten?

  • Vor dem Badetag informieren. Nicht überall dürfen Hunde mitgenommen werden oder freilaufen. An manchen Orten gilt Leinenpflicht, an manchen muss zusätzlich ein Maulkorb angelegt werden. 
  • Unbedingt die Hinweistafeln am Badeplatz beachten.
  • Rücksicht auf andere Badegäste nehmen. Für ein harmonisches Miteinander sind nämlich die Besitzer verantwortlich.
  • Haben Menschen Angst oder Respekt vor eurem Vierbeiner, nehmt bitte Rücksicht darauf und auch das Laufen über fremde Handtücher oder Decken ist nicht die feine Art.
  • Gerade junge Hunde sind die ersten Male vielleicht etwas ungestüm und aufgeregt, weil sie die Situation noch nicht kennen. Hier kann es helfen, sich vorerst dort aufzuhalten, wo weniger Leute sind.

 

Ihr seht, es gibt viel zu beachten. Wenn Hunde und Halter aber gut vorbereitet und aufeinander eingestimmt sind, steht dem gemeinsamen Badespaß nichts mehr im Wege.

 

Quellen und Linktipps:

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